
Du hast etwas "Scheiße"? Ausgezeichnet - koste es! ️
Das Leben verläuft nicht immer so, wie wir es uns wünschen, so denken oder fühlen wir. Was wir nicht wissen!
Es gibt keine Freiheit von Emotionen, sondern Freiheit trotz Emotionen.
Wenn wir aufhören, uns gegen unsere Gefühle zu wehren und sie zu fühlen!!!
Hier kannst du sehen, wie ich mit gutem Beispiel vorangehe und einen großen Elefanten probiere
Warum und wie? Lass uns das erkunden:
Wir sind keine rationalen Wesen, wir sind fühlende Wesen mit der Fähigkeit zur Rationalität.
Die Hypnose des Geistes
Die Rationalität oder der Intellekt ist ein geniales Werkzeug und es lohnt sich, es zu entwickeln, aber es ist keine funktionale Art, sein Leben danach auszurichten. Denn
- Einerseits kann das Leben letztlich nicht rational verstanden werden.
- Andererseits können wir nicht ohne Emotionen leben, sie sind eine wichtige Informationsquelle und ein Katalysator für all unsere Handlungen.
Problem: Emotionen wird keine Deutungshoheit eingeräumt.
Ergebnis: Wenn du dich auf Logik und Vernunft beschränkst, bleibt dir die direkte Erfahrung des Lebens verwehrt. Das Ignorieren von Emotionen führt zur Dissoziation und man bleibt wie hypnotisiert in der Trennung und Abstraktion, süchtig nach noch mehr illusionärem "Wissen".
Das Chaos der Gefühle
Ähnlich ist Emotionalität ein Gefängnis, wenn
- Emotionen werden einfach reaktiv und unreflektiert ertragen und erlitten.
- Und diese werden impulsiv und ohne Abstand kompensiert (Grundreaktionen: Erstarren, Kampf, Flucht mit individuellen Feinheiten, siehe hier und hier), weil man sich mit ihnen identifiziert.
Problem: Man gibt Emotionen alle Deutungshoheit.
Das Ergebnis: Man ertrinkt in einer Suppe von Emotionen - die absolut real erscheinen. Man wehrt sich gegen die Emotionen und vermeidet sie, indem man den Ausweg in der Reaktivität sucht (von Rebellion bis hin zu Verzicht oder mentaler Rationalisierung, siehe oben). So bleibt das emotionale Muster bestehen, weil die Informationen, die den Emotionen innewohnen, nicht freigegeben werden, indem sie durchfühlt werden. Das führt dazu, dass die emotionale Erfahrung fortbesteht. Ein emotionaler Teufelskreis.
Der Weg nach vorn: Emotionale Intelligenz
Es gibt keinen Ausweg aus diesem Dilemma, nur einen Weg hinein:
Es ist notwendig, die Emotionen als Informationsquelle zu entdecken und einfach durch sie hindurch zu fühlen. Weder um den Emotionen aus dem Weg zu gehen (oder um zu dissoziieren), noch um in den Emotionen zu versinken und sich mit ihnen zu identifizieren. (Hierfür kann eine gesunde Rationalität ein wertvoller Begleiter sein).
Ergebnis: Die Emotionen werden freigesetzt und die ihnen innewohnenden Informationen werden aufgedeckt. Dadurch müssen die zugrundeliegenden Erfahrungsmuster nicht mehr wiederholt werden, weil die "Arbeit" (endlich) erledigt ist. So brechen wir aus dem Diktat der Emotionen aus (selbst zwanghafte Rationalität ist letztlich eine Reaktion auf unterdrückte Emotionen). Wir offenbaren unsere Emotionale Intelligenz und entwickeln unser Bewusstsein: Wir fühlen und erleben, was ist. Die Dinge, wie sie sind. Und entdecken uns selbst als freie, fühlende Wesen: Frei zu sein, frei zu tun, was wir lieben.
Als Nebeneffekt stellt sich Gleichmut ein: eine Gefühlshaltung, die nicht an die emotionalen Zustände des Tages gebunden ist.
Emotionen: Ein Überblick

Dieser Überblick ist definitiv nicht erschöpfend. Sie ist nur ein Denkanstoß, um sich der verschiedenen Emotionen bewusster zu werden. Liebe steht in diesem Zusammenhang für die romantische Dimension der Liebe(hier ein Blick darüber hinaus).

Im Anhang findest du einen konkreten Übungsvorschlag(hier ist eine weitere leistungsstarke Übung mit einem etwas anderen Kontext) zur Entwicklung der Emotionalen Intelligenz:
Emotionale Intelligenz entwickeln
Schritt 1: Bestimme die Kernemotion, die du fühlst (z.B. traurig, ängstlich, wütend, freudig, sexuell).
Schritt 2: Lokalisiere das Gefühl in deinem Körper. Richte deine Aufmerksamkeit auf das Gefühl und beschreibe es so genau wie möglich. Verwende Verben, um das Gefühl zu beschreiben (z.B. "wirbelnd", "knallend", "ziehend", "pochend", "kribbelnd", "wirbelnd" oder "fließend").
Schritt 3: Atme. Nimm ein paar sanfte, volle Atemzüge und atme so tief wie möglich in deinen Bauch.
Schritt 4: Erlaube, akzeptiere oder schätze das Gefühl. Stelle dir diese Fragen:
- Kann ich zulassen, dass diese Gefühle hier sind?
- Kann ich diese Empfindungen so akzeptieren, wie sie sind?
- Kann ich diese Empfindungen als das schätzen, was sie sind?
Schritt 5: Bringe deine Erfahrung mit deinem Ausdruck in Einklang. Beschreibe mit Bewegung, Atmung oder Stimme (ohne Worte) die Empfindungen in und an deinem Körper und drücke sie aus. Stelle dir die Fragen:
- Wenn die Sensation ein Geräusch machen könnte, wie würde es lauten?
- Wenn sich die Sensation bewegen könnte, wie würde sie das tun?
Schritt 6: Erkenne die Weisheit der Emotion.
- Wut: Was ist nicht oder nicht mehr von Nutzen? Was ist nicht mehr in Ordnung? Was muss verändert oder zerstört werden, damit etwas Besseres an seine Stelle treten kann?
- Traurigkeit: Was musst du loslassen, verabschieden oder hinter dir lassen? Welche Person, welchen Traum, welche Vision, welchen Glauben oder welche Gelegenheit musst du loslassen?
- Angst: Was muss gebeichtet werden? Was muss gemeistert werden? Wozu muss ich aufwachen? Was gilt es zu lernen?
- Freude: Was muss gefeiert werden? Was will gewürdigt werden? Was möchte gewürdigt werden?
- Sexuelle Gefühle: Was will geboren oder geschaffen werden? Welche Anziehungskraft will anerkannt werden?
Schritt 7: Handle entsprechend.
Herzlichen Glückwunsch! Durch diesen Prozess beginnst du, Gleichmut und emotionale Intelligenz zu entwickeln. Und befreist dich buchstäblich selbst.
Aber Worte sind zunächst nur Worte. Das Geschriebene als Einladung aufzugreifen und es selbst anzuwenden, macht den Unterschied. ✨
Wenn dir der Kontext fehlt oder du Unterstützung bei diesem Prozess brauchst, lade ich dich ein, an unserer nächsten "Structural Creating"-Veranstaltung teilzunehmen oder mich hier zu kontaktieren.